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Von: Biowärme Greven

5. März 2021

Unsere Anlage läuft zu 100% mit nachwachsenden Rohstoffen

Biowärme aus Stroh, Mist und Holz

Auf der Wärmeerzeugungsanlage der Biowärme Greven wird aktuell ein recht innovatives Förderungssystem gebaut. Auf den meisten Biogasanlagen wird heute noch immer sehr viel Silo Mais eingesetzt. Dies soll auf der Anlage der Biowärme Greven in Zukunft anders laufen. Wir wollen 70 bis 80 Prozent, unter Umständen sogar 90 Prozent des bislang eingesetzten Silomais ersetzen – zum Beispiel durch Produkte wie Mist. Pferdemist gibt es relativ viel im Umkreis von Greven. Hier finden wir sehr viele Reithallen, sehr viele Pferde-haltende Betriebe, wo genügend Reststoffe und Mist anfallen. Weiterhin können wir auch andere Reststoffe verwenden, zum Beispiel von anderen landwirtschaftlichen Betrieben.

Eine Biogasanlage arbeitet aufgrund von Bakterien, welche, genau wie wir Menschen gerne Nahrung zu sich nehmen, die sehr leicht zu verdauen ist. Zucker, Fette und Stärke in Form von leicht aufzuspaltenden Rohstoffen werden bevorzugt. Diese leicht zu verwertenden Nährstoffe sind in Mist allerdings nicht enthalten. Daher ist es für diese Bakterien schwierig, diese Rohstoffe zu verdauen. Durch die Zufuhr von Sauerstoff werden die Bakterien aber bei der Verdauungsarbeit unterstützt und so können sie auch diese komplexeren Rohstoffe durch Fermentation in Gase umwandeln.

Der Rohstoff wird durch eine Schnecke in die Anlage befödert.

Futter für Bakterien

Unser innovatives Fördersystem hilft dabei den Gärungsprozess zu optimieren. Indem wir dem Rohstoff Luft zugegeben, werden die Bakterien, die hier herangezüchtet werden, unterstützt und können so langkettige Kohlenstoffverbindungen wie Zellulose Verdauen.

Die Bakterien machen so aus langkettigen Verbindungen kurze. Dies sind in der Regel Essigsäuren. Dieses vorverdaute Substrat
wird dann von dem neuen Behälter, in die eigentliche Biogasanlage eingebracht, wo es dann von weiteren Bakterien zu Gas verarbeitet wird.

Ein System, welches sich auch in der freien Wildbahn schon bewährt hat. Auf diese Weise schaffen wir es Rohstoffe zu verarbeiten, die ansonsten für uns unbrauchbar wären.

Wir nutzen Pferdemist von Höfen aus der Region

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