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Von: Biowärme Greven

1. März 2021

WARUM BIOWÄRME GREVEN?

Greven hat sich im 2010 erstellten Klimaschutzkonzept dafür ausgesprochen, in Zukunft den Anteil erneuerbarer Energien deutlich zu steigern. 2017 wurde in einer Machbarkeitsstudie festgestellt, dass im Vogelviertel in Greven ein attraktives Potenzial zum Aufbau eines Wärmenetzes besteht.

Für diese Aufgabe kommen grundsätzlich alle Energiedienstleister in Frage, die in der Lage und willens sind, regenerative Wärmeversorgungssysteme mit Nahwärmenetzen aufzubauen.

Regeneratives Speicherkraftwerk für maximale Flexibilität

Die BHKW werden – und das ist eine weitere Besonderheit in diesem Projekt – nach dem Speicherkraftwerkskonzept betrieben. Ein regeneratives Speicherkraftwerk ist eine Kombination aus Kraftwerk und Energiespeicher. Es produziert bedarfsgerecht und unabhängig voneinander Strom und Wärme. Die erzeugte Wärme wird in einem Wärmespeicher zwischengespeichert und in das Nahwärmenetz eingespeist, wenn sie benötigt wird. Der erzeugte Strom wird in das öffentliche Stromnetz abgegeben – immer dann, wenn nicht genug Strom aus Wind und Sonne zur Verfügung steht.

In unserem erneuerbaren Energiesystem ist das Speicherkraftwerk ein wichtiges Element für den sicheren Projekterfolg.

In der Region verwurzelt

Tobias Werning mit Wärmekunde Gerling – dem Betreiber der Pferdepension Gerling.
Tobias Werning und Andreas Kolkmann – Geschäftsführer der Biowärme Greven.

Durchdacht und bewährt

Wir von der BioWärme Greven haben uns intensiv mit dieser Thematik beschäftigt. Außerdem qualifizieren wir uns durch den langjährigen erfolgreichen Betrieb eines von uns und der Bioenergie Guntrup realisierten Nahwärmenetzes. Es versorgt, neben zahlreichen anderen Wärmekunden, auch das Gewächshaus von Hubert Schräder mit regenerativer Wärme.

Wärme aus Pferdemist, Stroh und Gülle

Das vorhandene Wärmenetz soll vom Gewächshaus Hubert Schräder aus so erweitert werden, dass es das Vogelviertel im Grevener Süden versorgen kann. Die benötigte Wärme wird vorrangig aus Pferdemist, Stroh und Gülle gewonnen. Hierfür werden die Substrate in den vorhandenen Biogasanlagen zu Biogas und Naturdünger verarbeitet. Das Biogas wird über flexible Blockheizkraftwerke (BHKW) zu Strom und Wärme umgewandelt.

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